IT-Sicherheit · Infrastruktur-Schwachstellenscan
Automatisierter Scan Ihrer gesamten IT-Infrastruktur auf bekannte Schwachstellen — ohne Installation auf Ihren Systemen, vollständig von außen, mit klarem Handlungsbericht.
Zwei Scans, zwei Ebenen
Geprüft wird Ihre Website: Formulare, Anmeldung, Eingabefelder und die Erweiterungen Ihres Content-Management-Systems.
Geprüft werden Ihre Systeme: welche Dienste von außen erreichbar sind und ob deren Softwarestand bekannte Lücken hat.
Was wir prüfen
Der Scan prüft alle öffentlich erreichbaren Systeme — Webserver, Netzwerkdienste, Fernwartungszugänge, E-Mail-Server und Firewalls.
Geprüft werden dabei die Systeme selbst, nicht die Inhalte Ihrer Website: Wir sehen, welche Dienste erreichbar sind und ob deren Softwarestand bekannte Lücken hat — nicht, ob sich über ein Formular auf Ihrer Website Daten abgreifen lassen. Dafür gibt es den Web-Schwachstellenscan.
Webserver, Datenbanken, CMS-Systeme (z.B. WordPress), E-Mail-Server oder VPN-Gateways mit bekannten Sicherheitslücken in alten Versionen.
Dienste, die von außen erreichbar sind, aber nicht sein sollten — z.B. Datenbankzugänge, Drucker, Fernwartungszugänge oder alte Protokolle ohne Verschlüsselung.
Ungesicherte Admin-Bereiche, Standard-Passwörter, fehlende Verschlüsselung oder falsch konfigurierte Sicherheitseinstellungen.
Erkennung veralteter und unsicherer Protokolle wie Telnet, SMBv1 und unverschlüsseltes FTP — diese sollten in keiner produktiven Umgebung aktiv sein.
Prüfung auf aktiv ausgenutzte Schwachstellen wie Heartbleed, Log4Shell und weitere kritische CVEs — priorisiert nach Ausnutzbarkeit und Schweregrad.
Vollständige Erfassung der nach außen exponierten Angriffsfläche — von Webservern über Mail-Server bis zu Fernwartungszugängen und VPN-Endpunkten.
So läuft es ab
Sie kontaktieren Serancon und teilen mit, welche Domänen oder IP-Adressen geprüft werden sollen. Eine schriftliche Beauftragung ist erforderlich — der Scan darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Systemeigentümers durchgeführt werden.
Serancon führt den automatisierten Scan vollständig von außen durch — ohne Installation auf Ihren Systemen. Der Scan ist nicht-invasiv: Es werden keine Daten verändert, keine Dienste unterbrochen.
Sie erhalten einen strukturierten Bericht mit allen Auffälligkeiten, einer Bewertung nach Schweregrad (kritisch, hoch, mittel, niedrig) und konkreten Handlungsempfehlungen.
Nach der Behebung gefundener Probleme kann ein Nachscan die erfolgreiche Schließung bestätigen. Auf Wunsch auch als regelmäßiger Scan (monatlich oder quartalsweise).
Ihr Nutzen
Kriminelle durchsuchen das Internet automatisiert und kontinuierlich nach bekannten Schwachstellen. Dabei spielt die Unternehmensgröße keine Rolle. Mit unserem Scan sehen Sie Ihre Systeme aus Angreiferperspektive — und können gezielt handeln.
Preise
Gestaffelt nach Anzahl der zu prüfenden Systeme — bis 200 IPs sofort kalkulierbar.
| Anzahl IPs | Preis pro IP |
|---|---|
| 1–10 | 240,00 € |
| 11–25 | 200,00 € |
| 26–200 | 176,00 € |
| ab 201 | Individuelles Angebot |
Zzgl. einmalig 120,00 € Setup-Gebühr pro Auftrag · sofort buchbar
Häufige Fragen
Nein. Der Scan arbeitet automatisiert und prüft, welche Dienste von außen erreichbar sind und ob deren Softwarestand bekannte Sicherheitslücken aufweist. Ein Penetrationstest ist manuell: Ein Prüfer nutzt Funde tatsächlich aus und verkettet sie zu Angriffswegen. Der Scan ist der regelmäßige Grundschutz, der Penetrationstest die Tiefenprüfung für kritische Systeme.
Nein. Sie nennen uns die IP-Adressen, die geprüft werden sollen, und weisen einmalig nach, dass diese Systeme Ihnen gehören: Dazu führt Ihre IT auf jedem Zielsystem einen kurzen Befehl aus, dessen Aufruf wir der jeweiligen IP zuordnen. Es wird nichts installiert, kein Zugang eingerichtet und kein Passwort übergeben — geprüft wird ausschließlich von außen.
Der Scan verändert und löscht keine Daten. Er spricht aber alle erreichbaren Ports und Dienste an, und ältere oder empfindliche Systeme reagieren darauf gelegentlich träge. Deshalb fragen wir im Formular nach einem Ansprechpartner und nach Zeitfenstern — wenn der Scan nur nachts laufen soll, halten wir uns daran.
Sinnvoll ist ein fester Turnus — monatlich oder quartalsweise — gekoppelt an Ihren Patch-Zyklus, zusätzlich nach größeren Änderungen wie einem neuen Standort, einer Cloud-Migration oder einer neuen Firewall. Der Grund: Es entstehen laufend neue Schwachstellen in Software, die gestern noch als sicher galt. Ein einmaliger Scan zeigt einen Zustand, kein Sicherheitsniveau.
Scan anfragen
Bis 50 Systeme kalkulieren Sie den Preis direkt in der Buchungsstrecke. Für interne, gemischte oder größere Scans erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Bitte teilen Sie uns mit, welche Domänen oder IP-Adressen geprüft werden sollen.